Kräutermedizin: Natur pur

Die Behandlung mit Kräutern hat das Ziel gesundheitliche Beschwerden, Wunden und Krankheitsprozesse durch innerliche und äußerliche Anwendung zu therapieren.  

Die Kräutermedizin hat dabei eine lange Tradition: schon vor mehr als 3.000 Jahren wurden Kräuter in China erfolgreich für die Therapie von Krankheiten wie Durchfall, Epilepsie oder auch bei Lungenproblemen angewandt. 

Ich verwende sowohl westliche als auch östliche (aus der TCVM) Kräuter, um jedem Patienten die beste Therapie bieten zu können. Man kann sie sehr gut (mit einigen Ausnahmen) als zusätzliche Unterstützung zur Schulmedizin anwenden. Dabei steigert man die Wirksamkeit der Therapie, man unterstützt Körper und Geist im Heilungsprozess oder kann Nebenwirkungen der Schulmedizin abfangen (zum Beispiel in der Krebstherapie). 

Die Kräuter sind sehr potent in ihrer Wirkung und trotzdem sicher in der Anwendung – sofern sie von einem in der TCM/TCVM ausgebildeten Tierarzt angewandt werden. Die Grundlage für die Auswahl der richtigen Kräuter ist immer eine umfassende Diagnose nach TCVM. 

Eine Kräutermischung wird auf jedes Tier individuell abgestimmt. Dabei kommen immer mehrere (durchschnittlich 4 bis 13) unterschiedliche Kräutern, die sich gegenseitig ergänzen, unterstützen und ausbalancieren, zum Einsatz.

Folgende Darreichungsformen sind erhältlich: Pulver (v.a. für Pferde geeignet), Tee, Kapsel, Pille und Granulat.

Die Heilkraft der Kräuter

Die Kräuter können unter anderem:
 

  • Entzündungen hemmen 
  • beruhigend wirken 
  • Krämpfe lindern 
  • Blutdruck senken 
  • Durchblutung und Lymphfluss fördern 
  • Organfunktionen unterstützen (zB. Niere, Leber, Gallenblase, Harnblase, Herz, Lunge, Darm) 

Kräutertherapie: Unterstützung für Körper und Geist

Kräuter finden ihren Platz sowohl in der Therapie von akuten Krankheiten als auch in der Behandlung von chronischen Krankheiten. Unter anderem, können sie bei folgende gesundheitliche Beschwerden angewandt werden:

  • Psychische Probleme (vermehrte Ängstlichkeit, Aggressivität oder Depression) 
  • Kognitive Defizite („Demenz“, Senilität) 
  • Erkrankungen des Hormonsystems (Schilddrüse, Nebennieren) 
  • Chronische Krankheiten von Lunge oder Atemwegen (Asthma/COPD, Nebenhöhlenentzündung, Luftsackentzündung) 
  • Chronische Darmkrankheiten (IBD, „Reizdarmsyndrom“) 
  • Allergien (Haut, Lunge, Darm) 
  • Hautekzeme, chronische Hautveränderungen, Hautentzündungen 
  • Chronischer Juckreiz ohne erkennbare Ursachen (Ausschlussdiagnose) 
  • Chronische Nieren- oder Leberinsuffizienz 
  • Herzinsuffizienz, hoher Blutdruck